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THE FIRST 10 WEEKS OF OUR NEW WAY OF LIFE

Wie geht es uns dabei? Ist es so wie wir es uns vorgestellt haben ? Vermissen wir etwas auf unserem NEW WAY OF LIFE ?

Was sind unsere Erkenntnisse aus den ersten 10 Wochen „auf der Strasse“?

Unsere Art des Reisens hat sich grundlegend geändert. Die letzten Wochen reisen wir bewusster, ohne Zeitdruck und ohne Fixtermine. Wenn es uns gefällt, bleiben wir auch mal mehrere Tage an einem Ort und tauchen in die lokale Kultur ab, wobei jedes mal sehr interessante Bekanntschaften mit den unterschiedlichsten Personen entstanden sind.

Egal an welchen Orten haben wir sehr schnell Kontakt zu Einheimischen und den unterschiedlichsten Reisenden. Ob Radfahrer, Backpacker, Kurzreisende, Hotelmanager, Guesthouse Host, Rentner, Studenten, - wir kommen ins Gespräch mit den unterschiedlichsten Menschen und teilen unsere gegenseitige Erfahrungen und Lebensphilosophien aus, - eine wirkliche Bereicherung!

Wir treffen Daniel, einen 76 jährigen Biologieprofessor aus Neuseeland, in Kanada lebend bereits zum zweiten mal in einer Unterkunft. Er fährt mit seinem kleinen umgebauten Fahrrad mit minimalem Gepäck (kurze Fahrradhose, kurzes T-Shirt bei kühlen Temperaturen) über mehrere Monate durch Island. Wir verbringen einen sehr interessanten Abend mit ihm und Daniel hat uns die Augen geöffnet was auch mit 76 Jahren noch möglich ist. Auf die Frage warum er noch nicht auf ein E-Bike umgestellt hat, sagt er dass er es mache wenn er mal alt wird und das wären noch mindestens 10 Jahre.

Eric, ein Hotelmanager, der erst seit wenigen Wochen das Sandafel Hotel übergansweise leitet und eigentlich im Export arbeitet, war für uns der Grund etwas länger zu bleiben. Er nimmt uns auf eine typisch isländische, spontan organisierte Party mit kleinem Konzert mit.und wir schnupper isländische Kultur.

Im Norden treffen wir Sjöfn. Sie weiht uns in die isländische Geschichte und Historie ihrer Farm ein. Wir sehen zum ersten mal über Stunden Nordlichter.

Speziell auf Island werden wir darin bestätigt, dass man auch mit wenig und ohne allzu großen Luxus sehr gut klarkommen kann. Viele Häuser sind aus einer einfachen Holzkonstruktion aufgebaut , oftmals mit bunten Wellblechverkleidungen und Dächern versehen und halten bestens dem rauhen Klima stand. Wasser ist kostenlos, geothermale Energie wird zu 90% zum Heizen und für Warmwasser genutzt.

Wir vermissen kein Sofa und auch keinen Kühlschrank. Was wir jedoch am meisten vermissen ist ein Dampfstrahler. Wir fahren viel Offroad auf nassen und schmutzigen Straßen und dementsprechend sehen wir und unsere Bikes auch aus. Ehrlich gesagt würde wir als Gasthausbesitzer auch zögern wenn jemand wie wir vor der Türe stehen.

Was wir unterschätzt haben, ist der administrative Aufwand, das handling, aussortieren, sichern und bearbeiten unseres Bilder – und Filmmaterials . Der Umgang und das professionelle Bedienen unseres Equipments, die Aktualisierung der homepage und der Social Media – Kanäle, der Aufbau eines Youtube-Channels sowie der Aufbau eines zukünftigen Onlineshops. Für diese Tätigkeiten benötigen wir aktuell ca. 2 Officetage pro Woche.

Nach den ersten 10 Wochen haben sich viele alltägliche Dinge des NEW WAY besser eingespielt, außer einem Dampfstrahler vermissen wir nichts und wir freuen uns auf die nächsten Abenteuer in Nord-West-Europa.

Renata & Dieter

@duo93adventure

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