Iceland akt

NORTH ATLANTIC TRACK – PART 1 ICELAND

PART 1 (ICELAND) in RED

16.000 km ++ 10 Countries ++ 8 weeks (August – October) ++ Temperature 7-14 Degree ++ Rainy Days ~ 50% ++ ~ 5000 km Offroad ++ Techn. Defects 0 ++ Accidents 0

Denmark – Iceland – Netherlands – Belgium – France – England – Wales – Ireland – North Ireland – Scotland

Hirtshals – Reykjavik – Hirtshals – Hamburg – Amsterdam – Rotterdam – Antwerpen – Calais  – Dover – London – Belfast – Glasgow – Edinburgh – Newcastle

8 Wochen der Extreme liegen hinter uns. 16.000 km On – u. Offroad entlang der Küsten des Nordatlantik.

Einzigartige Naturlandschaften und Naturphänomene in Kombination mit Tracks für täglichen Fahrspaß und ausreichend Herausforderungen für Motorradabenteurer. Genau unser Element – trotz kühlen und feuchten Rahmenbedingungen.

+++ In the footsteps of the Vikings +++

Bei unserem Track sind wir sehr oft auf die Wikingerzeit von 790 – 1070 n. Chr. gestoßen. Unsere Route führte uns durch viele Eroberungsgebiete der seefahrenden und kriegerischen skandinavischen Nordmänner.

Die gefürchteten Krieger überfielen Handelsorte, raubten wertvolle Güter und verschwanden wieder.

Im Jahr 845 traf es auch das junge Hamburg. Wikinger erschienen auf der Elbe, plünderten die Stadt und brannten sie nieder.

Die „harten“ Nordmänner schienen mit den Naturkräften – ohne Goretexkleidung sehr gut zurecht zu kommen.

Man darf sich die Wikinger jedoch nicht nur als wilde Krieger vorstellen, sie waren auch Bauern, Handwerker, Kaufmänner und Politiker.

In blau die Eroberungsgebiete der Wikinger

Source: Wikipedia

WILD NORTH ATLANTIC TRACK  – PART 1 (ICELAND)

Wenn wir Island in wenigen Worten beschreiben würden:

Land der Extreme ++ Feuer und Eis ++ Vulkane ++ Gletscher ++ Geysire ++ Wasserfälle ++ ++ rau ++ Naturgewalten ++ digital ++ ausgeglichene, zufriedene Menschen ++ Nordlichter ++ Gravelroads ++ Land der Kontraste ++ heisse Quellen ++ Wetter ++ Islandpferde ++ Schafe ++ Fish and Chips

Island befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises und ist zweitgrößter europäischer Inselstaat nach dem Vereinigten Königreich und die größte Vulkaninsel der Erde.

Es ist das am dünnsten besiedelte Land Europas. Ca. 2/3 der Bevölkerung konzentrieren sich auf die Hauptstadtregion Reykjavik. Ausserhalb der Hauptstadt Reykjavik fühlt man sich in eine andere Welt versetzt.

Hinsichtlich des Lebensstandards ist Island eines der führenden Länder der Welt, was uns etwas überrascht hat, da wir im Vergleich zu Zentraleuropa oftmals einfachere Wohnverhältnisse angetroffen haben.

Die Isländer sind uns als ausgeglichene, zufriedene Menschen begegnet, mit großem Respekt gegenüber den Naturgewalten, die stärker sind als alles vom Menschen erbaute. Genau diesen Respekt erwarten sie auch von uns Besuchern.

Das Wetter ist bei den Einheimischen ein zentrales Thema. Die Tagestemperaturen betragen im Sommer ca. 8-15 Grad. Wir haben am 15.09. Island verlassen und spürten schon merklich abfallende Temperaturen. Man sollte sich vom Wetter nicht zu sehr beeinflussen lassen, da es sich im Minutentakt und mit jedem km Fahrstrecke ändern kann.

Durch das arktische Klima ist die Tier – und Pflanzenwelt wenig artenreich und trotzdem ist man von den sich ständig wechselnden Eindrücken permanent beeindruckt. Noch nie vorher haben wir so viele Fotostops eingelegt als auf Island.

Im Süden waren wir von den sich im Minutentakt wechselnden Naturlandschaften begeistert. Vulkanlandschaften, saftiges grün, moosüberwachsenes Gestein, Bergkulissen in sämtlichen Farben und Formen, Gletscher mit Gletscherseen. In Kombination mit dem ständigen Klimawechsel für Motorradfahrer ein ständiger Genuss mit allen Sinnen.

Abseits der Ringstrasse findet jeder Motorradfahrer oder Allrad-Autofahrer Abenteuer pur. Sehr schnell gehen die Straßen in Gravelroads und weiter im Landesinneren auf Wellblechpisten, Schotterpisten in allen Schwierigkeitsstufen über. Das Salz in der Suppe bilden Flussdurchfahrten in allen Schwierigkeitsstufen.

Um unsere Abenteuerlust zu stillen, haben wir uns 2 Wochen in den Westfjords aufgehalten und so ziemlich jeden befahrbaren Weg entlang der Fjords erkundet incl. der auf Island anscheinend gefährlichsten Strasse 622.

Ein Durchquerung der Insel über die Highlands sollte auch bei keinem Besuch fehlen. Hier kann man sich auf der westlich gelegene F35 oder der östlich gelegene F26 über mehrere hundert Kilometer ausreichend „austoben“.

 

Zu Island gehören natürlich auch die berühmten Islandpferde und Schafe. Es gibt ca. 70.000 der zotteligen Pferdeexemplare auf Island. Sehr oft auch freilaufend, überall auf der Insel verteilt.

Schafe soll es ca. 415.000 geben (mehr als Einwohner). Sie sind freilaufend und begegnen einem auf fast jedem Meter. Bei unserer Fahrt über das Hochland durften wir beobachten wie die Bauern ca. 5000 Schafe aus den Bergen von Landmannalaugar per Fuß und zu Pferd zurück ins Tal getrieben haben.

Nordlichter/Polarlichter:

Wenn man schon so weit im Norden ist und dazu noch Mitte September, hofft man natürlich auch darauf die legendären Nordlichter zu sehen. Sehr wenige haben jedoch das Glück dieses Naturphänomen live zu sehen.

Am Wahrscheinlichsten begegnet man Nordlichter in diesen Regionen ab Ende September und zwischen 18 Uhr und 1 Uhr nachts. Da Island unterhalb des nördlichen Polarkreises befindet, kann man auf der ganzen Insel auf Nordlichter hoffen, vorausgesetzt es gibt wenig oder keine Helligkeit von Städten.

Im äußersten Norden (Guesthouse Gimbur) hatten wir das Glück über Stunden dieses Naturschauspiel betrachten zu dürfen.

Als Unterkünfte wählten wir oft Guesthouses bzw. B&B. Für eine Übernachtung im Doppelzimmer sollte man trotz einfacher Ausstattung mit 80-100 € rechnen.

Sehenswürdigkeiten wie Wasserfälle, Vulkane, Geysire können auf jedem Reiseführer eingesehen werden.

NEXT BLOG: WILD NORTH ATLANTIC TRACK PART 2 (UK, IRELAND, SCOTLAND)

werden wir auf die blaue Route eingehen. Ein Track der uns auf eine etwas andere Art total begeistert hat … let´s adventure …

Renata & Dieter

@duo93adventure

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