Torre del Peine (Groß)

Südamerika wir kommen!

Nach dem Start unserer Weltreise zog es uns im August in die nordatlantischen Länder Island, Irland und Schottland. Es erwarteten uns einige Wochen der Extreme, einzigartige Naturlandschaften und Naturphänomene. 16.000 km On – u. Offroad entlang den malerischen Küsten des Nordatlantik mit Tracks für täglichen Fahrspaß und ausreichend Herausforderungen für Motorradabenteurer. Die isländischen Westfjorde, das Isländisches Hochland, die „most dangerous Road 622 auf Island“, der 2.600km lange irländische Wild Atlantic Way sowie die schottische Northcoast NC 500 waren die Highlights unsers North Atlantic Track als Einstieg in unser Weltreise - Motorradreiseabenteuer.

Es war ein Trip der Gegensätze und Kontraste. Raue Natur und raues Klima waren extreme Gegensätze zu unserem zentraleuropäischen Klima und Naturlandschaften. Wir überlegten uns ein nächstes Reiseziel, das in den noch immer problematischen Coronazeiten möglich sein wird und nach Feuer und Eis, Vulkanen, Gletschern, Geysiren und Wasserfällen weitere Highlights unserer Reise werden könnten. Nach 40 Ländern – primär in Europa, war es Zeit für einen anderen Kontinent.

Südamerika wir kommen!

 

Südamerika ist ein Kontinent voller Kontraste und die Heimat vieler Kulturen. Chile, Patagonien, Feuerland, die Anden mit den höchsten Pässen bis knapp unter 5000m und die Atacama sollten unsere nächste Reiseziele werden, und natürlich wollten wir die Carretera Austral bis ans Ende, nach Villa O`Higgens fahren und trotz schwieriger Einreisebedingungen nach Argentinien bis nach Ushuaia, - „dem Ende der Welt“, in Feuerland gelangen.

Danach soll es über eine flexibel gewählte Route bis nach Alaska weitergehen.

Mittlerweile sind wir 4 Wochen in Chile und in vielerlei Hinsicht überwältigt. Die chilenische Freundlichkeit und Gastfreundschaft sind überwältigend. Wir schließen täglich neue Freundschaften und werden oft nachhause eingeladen, um typische chilenische Gerichte auszuprobieren, Tipps und Empfehlungen für unsere weitere Reise zu erhalten und in die chilenische Lebensweise einzutauchen.

Nach der Ankunft in Santiago und der Abholung unserer Bikes am Hafen von San Antonio ging es gleich zu Touratech Chile in Santiago. Mit Unterstützung des tollen Touratech-Teams haben wir unsere Bikes noch etwas „feinoptimiert“ und bestmöglich auf das gerüstet, was uns auf der Reise in den Süden bevorstand. Besten Dank nochmals für die großartige Unterstützung!

Aktuell sind wir bereits am Ende der berühmten Carretera Austral, die über 1.247 km, primär Offroad, von Puerto Montt nach Villa O’Higgins führt, angekommen. Die chilenische Südachse bietet überwältigende Naturlandschaften, schneebedeckte Gebirge, türkisfarbene Flüsse und Seen, sowie abenteuerliche Offroadpassagen mit unterschiedlichsten, anspruchsvollen Bodenverhältnissen. Schotter, Staub, Nässe, Sand, schmale Straßen, große Löcher und entgegenkommende LKWs, Pickups und Busse verursachen Staubwolken, die bei Trockenheit jegliche Sicht nehmen.

Nichtsdestotrotz war die Carretera das bisherige Highlight unserer Motorradgeschichte und für jeden geübten Offroadfahrer eine klare Empfehlung.

Bei diesen über tausende Kilometer extremen Straßenverhältnissen, werden sowohl die Bikes als auch das gesamte Equipment sehr stark beansprucht und haben bis dato perfekt, - ohne jegliche Defekte, standgehalten.

ONE WAY – EINE LEBENSREISE …. Für eine unbestimmte Zeit.

Renata & Dieter I duo93adventure

 

Share this post

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on print
Share on email
de_DEGerman