Ausstattung:

Sowohl Fahrerausstattungen als auch Fahrzeugausstattungen sind hochtechnische, innovative Produkte in einem dynamischen, stark umkämpften Markt. Die Produktvielfalt ist riesig und von vielen Anbietern geprägt. Design ist Geschmacksache, welche Funktionen und Eigenschaften sind jedoch wichtig für meinen Einsatzzweck?
Das individuelle Herausfinden des „Best Fit“ bzgl. Fahrer- u. Fahrzeugausstattung kann lange Zeit beanspruchen und auch enorme Kosten verschlingen, sofern man zu viele Schleifen benötigt um den „Fit“ für einen zu finden. In diesem Kapital werden wir darauf eingehen, wie elementar das passende Equipment für ein sicheres, unbekümmertes und komfortables Reisen ist, welche Erfahrungen wir gemacht haben und welche Empfehlungen wir aussprechen.
Sukzessive werden wir auch Testberichte in dieses Kapitel einbetten. Wir freuen uns über einen regen Erfahrungsaustausch

@duo93adventure

++ AUFSTEIGEN ++ WOHLFÜHLEN ++ SICHER ++ GENIESSEN ++

#1 Fahrerausstattung

Links:

#2 Fahrzeugausstattung

#5 Navigation

#3 Reiseausstattung

#6 Lifestyle

#4 Reifen

#7 Alles ist relativ

#1.1 Riding Gear

Vom „Schönwetterfahrer-(in)“ zum „Allwetterfahrer-(in).

Dieser Absatz ist für all diejenigen gedacht, die daran interessiert sind, sich nicht von Wettereinflüssen einschränken zu lassen und das wahre Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit erleben und genießen möchten.

We all know the situation, – looking outside of the window or checking wheather foreacst with rearing clouds or temperature forecast below 10-15 Degree. Travelling yes or no ?
A really unsatisfactory situation which you should change immedeately!

Wir alle kennen die Situationen an denen man aus dem Fenster geschaut oder den Wetterbericht abgefragt hat und wegen ein paar aufziehenden Wolken oder Temperaturen unter 15 Grad seine mit Vorfreude erwartete Tour an den Nagel hing.
Anforderungen an eine Kleidung für Adventure Traveller: Langzeit - wasserdicht + winddicht + atmungsaktiv + hoher Tragekomfort + ausreichend Lüftung + funktionelle, wasserdichte Taschen und Reißverschlüsse + hoher Sicherheitsstandard/Protektion Level 2 + kombinierbar + abriebfest + gute Sichtbarkeit/Reflexion + farbbeständig

Mögliche Varianten (hierbei schließen wir Kombinationen mit nicht atmungsaktiven Polyamid – Regenkombis aus):

ALL IN ONE Variante, bestehend aus:
Wasserdichte, winddichte 2-lagig oder 3-lagig laminierte Goretex Membran Jacke –u . Hose incl. Belüftungsmöglichkeiten, Protektion, wasserdichten Taschen ….
Kombiniert mit herausnehmbarem Thermofutter bwz. separater Daunen- Innenjacke

LAYER Variante, bestehend aus:
Sommeranzug incl. Protektion
Regenanzug aus GORE-TEX 3-Lagenlaminat (wind –u. wasserfest)

Die Wahl zwischen ALL IN ONE oder LAYER Variante kann einem niemand abnehmen. Beide Varianten haben ihre Vor- u. Nachteile.


ALL IN ONE:
Pro: Anziehen und Losfahren, egal welches Wetter auf dich zukommt. Kein „lästiges“ An- u. Ausziehen bei Regen oder größeren Temperaturschwankungen. Aus unserer Sicht sehr gut geeignet bei jedem Wetter und Temperaturbereichen zwischen 0 und 25 Grad.

Con: Bei Temperaturen über 25 Grad stösst diese Variante trotz Belüftungsmöglichkeiten an seine Grenzen


LAYER VARIANT:
Pro: Bei jedem Temperaturbereich „optimal“ angezogen
Con: lästiges“ An- u. Ausziehen bei Regen oder größeren Temperaturschwankungen

Bei uns steht in Kürze wieder die Entscheidung an. Wir haben bereits Ideen und klare Vorstellungen die hier noch nicht aufgeführt sind. Ihr werdet davon erfahren, sobald es soweit ist ;-)


GORE-TEX / 2-3 Lagen- LAMINAT / Wassersäule – was hat es dabei auf sich? Wirklich wasserdicht? … oder nur wasserabweisend? … nach welchen Kriterien wird die Wasserdurchlässigkeit einer Membran gemessen ? Dabei wird die Außenseite des Materials dem Wasser ausgesetzt. Der Wasserdruck beginnt bei Null, die Wassersäule steigt anschließend je nach Norm um 100 Millimeter Wassersäule oder 600 Millimeter Wassersäule pro Minute. Dann wird gemessen, nach welcher Zeit sich drei Tropfen Wasser ihren Weg durch den Stoff gebahnt haben. Der Druck, der zu diesem Zeitpunkt wirkt, wird dann in Millimeter Wassersäule angegeben. Bei Bekleidung tritt die europäische Norm DIN EN 343:2010-05 (Schutzkleidung gegen Regen) in Kraft. Hier werden mehrere Faktoren wie die Wassersäule und der Wasserdampfdurchgangswiderstand (RET-Wert) berücksichtigt. Denn ob man nun von außen oder innen nass wird macht nur selten einen Unterschied. Hier noch ein paar beispielhafte Wassersäulen und was die Werte bedeuten: 1500 mm: Wert ab dem Textilien in Deutschland gemeinhin als wasserdicht gelten 1000 mm: Druck, der durch eine liegende Person mit 80 kg und 1,80 m Körpergröße entsteht 4000 mm: wasserdicht laut Eidgenössischer Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) in der Schweiz 5000 mm: Druck, der durch eine sitzende Person mit 80 kg entsteht > 10000 mm: Wasserdichtigkeit bei guter Outdoorbekleidung 14.000 mm: Druck der durch eine knieende Person mit 80 kg entsteht
Beim Motorradfahren haben wir es mit extremen Bedingungen wie Gegenwind zu tun, wir sitzen mit unserem Gewicht auf der Membran und üben Druck darauf aus. Wasserdichtigkeit ist somit „relativ“ und hängt für unseren Anwendungsfall von unterschiedlichen Faktoren ab.
Nach unserer Erfahrung war die Kleidung weitestgehend „dicht“. Schwachpunkte gab es nach stundenlanger Regenfahrt in erster Linie an der Sitzfläche sowie dem Kapillareffekt an den Säumen.

#1.2 Helmets

Klapphelm ja / nein

Wir können uns die Vorteile eines Klapphelmes bei unseren Reisen nicht mehr wegdenken.

  • Kein Absetzen beim Tanken
  • Schnell mal etwas essen oder trinken können
  • Schnelle und effiziente Durchlüftung bei Hitze

 

Das geringe Mehrgewicht nehmen wir dabei gerne in Kauf.

Fazit Shoi Neotec 2:

  1. Pro:
    • Sehr guter Tragekomfort
    • Gute Bedienung
    • Großes Sichtfeld
    • Geräuschentwicklung noch akzeptabel
    • Integriertes Sena Kommunikationssystem
    • Angenehm auch bei sehr kalten Temperaturen

  2. Cons:
    • Kinnlüftung aus unserer Sicht nicht ausreichend
    • Visier-Arretierung mit geringfügiger Öffnung wäre wünschenswert

  3. Beim nächsten Helm ist ein Sonnenschild Pflicht.

Tip:

  • Achtet auf einen straffer Sitz
  • Testfahrt um die Windgeräusche einschätzen zu können

#5.3 Travel Planning

BASECAMP / BMW Navigator / Calimoto / Tomtom / …

Bezüglich Reiseplanung sind bei uns zwei Philosophien aufeinandergeprallt. Renata ging die Planung sehr spontan an. Wenige Fixpunkte in Kombination mit den jeweiligen Parametern im Navi und intuitiven, spontanen Entscheidungen sobald sich etwas Sehenswertes ergibt .
Dieter war eher der Planer und versuchte anhand Kartenmaterial attraktive Strecken herauszufinden und akribisch zu planen.

Im oberen Absatz haben wir wurde bewusst die Vergangenheitsform verwendet, denn mittlerweile ergänzen wir uns so gut dass wir beide Philosophien miteinander vereinen. Sofern man wirklich großen Wert auf Fahrspaß in Kombination mit wenig Verkehr und kurvenreichen Strecken ohne Ampeln legt, kommt man an einer guten Planung nicht vorbei. Die beste Navigationssoftware findet keinen optimalen Weg durch schöne Natur mit attraktiven Fixpunkten und wenig Ampeln und Stadtdurchfahrten. Allerdings sollte man sich interessante alternative Streckenführungen oder Sehenswürdigkeiten nur um die Planung durchzuziehen nicht entgehen lassen.

Tip:

  • Grobe Routenplanung anhand Google Maps – die Performance und Übersicht in Google Maps ist einfach top
  • Überführung Fixpunkte und Koordinaten aus Google Maps in Basecamp
  • Detaillierte Streckenführung natürlich wenn es geht ohne Autobahnen und falls möglich auch ohne Bundesstrassen in Basecamp
  • Übertrag von Basecamp auf ein Navi, Blue Tooth Übertragung von einem auf das zweite Navi.
  • Spontane Routenanpassung während der Fahrt sofern sich interessante Sehenswürdigkeiten oder Strecken ergeben
    Wir planen fast ausschließlich ohne festes Tagesziel, oftmals suchen wir erst nach 20.oo Uhr nach Übernachtungsmöglichkeiten
    Wenn man sehr spontan unterwegs ist empfiehlt sich eine abendliche Routenplanung per Basecamp für den nächsten Tag

Das Fahren ohne festes Tagesziel !

Für uns mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Ein Tagesziel führt entweder zu „Druck“ dort ankommen zu müssen, obwohl man doch länger an einem schönen Ort verbleiben möchte, jemand kennengelernt hat oder spontan doch noch die Route erweitern möchte oder es limitiert wenn man doch noch den herrlichen Abend geniessen und ein paar Fahrstunden dranhängen möchte.
In vielen Gesprächen mit Gleichgesinnten scheint dieser Punkt viele einzuschränken, da sie wissen möchten wo sie schlafen und was es abends noch zu essen gibt. Arbeitet daran über diesen Schatten zu springen – es lohnt sich ! Beim spontanen Zelten erledigt sich der Punkt von selbst.
Bei einer Wochentour, ursprünglich „angedachten“ Route über die Abruzzen über Bari nach Dubrovnik waren wir auf einmal in Napoli und Palermo – die Situation hat es einfach ergeben und es wurde eine unserer Touren an die wir uns sehr oft und gerne wieder erinnern.

Bezüglich unserer Reisegewohnheiten werden wir in einem Blog etwas genauer eingehen. Siehe Kapitel „BLOG“.

#7 Alles ist relativ

… es geht auch anders …

Diese Jungs haben wir nachts ca. 0:30 Uhr ca. 20km vor dem Nordkap getroffen und angehalten. Sie haben uns die Augen geöffnet dass „Abenteuer Motorradreisen“ auch ohne Hightech Equipment geht.

Kein GoreTex, keine Alukoffer, kein 30 Liter – Tank, keine 136 PS … GREAT !

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