Über Machu Picchu auf den Weg zum Amazonas

Über Machu Picchu auf den Weg zum Amazonas

Renata und Dieter Plesa Eltschkner |

Machu Picchu - Auf den Spuren der Inkas

 

Anstatt über Cusco den Standard-Touristen-Touren zu folgen, wählten wir den Weg über Santa-Teresa, einer kleiner Stadt im Nirgendwo. Wir fühlten uns von Anfang an wohl in dem kleinen Dörfchen. Und wiederum wurde uns umso mehr bewusst, wie wenig man braucht um ein zufriedenes Leben zu führen. Jede (r) hat hier seinen Platz in einer funktionierenden Minimalisten-Infrastruktur gefunden. 

Morgens um 6 Uhr ging es nach Hidro Electrica. Von hier aus startet eine Eisenbahnlinie nach Aguas Calientes. Um etwas in Bewegung zu bleiben entschieden wir uns für einen 11km Fußmarsch entlang der Bahnstrecke. Nur mit leichten Turnschuhen ausgestattet, spürten wir schnell jeden Stein an unseren Fußsohlen.

Noch am späten Vormittag erreichen wir bei strömendem Regen Machu Picchu. Aufgrund der offiziell noch bestehenden Unruhen in Peru gibt es wenig Tourismus. 

Die Inkastadt, von der heute nur noch Ruinen übrig sind, wurde angeblich im 15. Jahrhundert von den Inka erbaut, die in diesem Gebiet und in Großteilen Südamerikas im 15. und 16. Jahrhundert herrschten.

Der Zweck dieser Stadt ist unklar, es gibt viele Theorien.

Laut einigen Quellen diente Machu Picchu als Aufenthaltsort für Kaiser und Adelige. Andere wiederum meinten, das Machu Picchu ein religiöses Zentrum und das Zuhause von Priestern und anderen Personen war, die ihr Leben dem Sonnengott geweiht hatten.

Gerne würde man sich in einer Zeitmaschine für 500 Jahre zurückversetzen. Ein unvergessliches Erlebnis.

Nach nun ca. 15km  Fußstrecke wollten wir uns die Zugfahrt zurück nach Hidro Electrica gönnen, jedoch hatten wir Pech. Der Zug fährt sehr antizyklisch und die nächste Verbindung wäre am nächsten Tag am späten Nachmittag gegangen. Also, - bei strömenden Regen weitere 11 km zurück an der Bahnlinie :-).

Klicke auf das Bild um zu sehen wie es um unsere Stimmung bestellt ist.

 

Hier zum Video: 

Auf geht´s ins nächste Abenteuer Richtung Amazonas.

Bei knapp über 0 Grad geht es zuerst wieder über einen Andenpass Abra Piruayani auf einer Höhe von über 4.700m, danach kommen wir ins Amazonasbecken auf einer Höhe von ca. 200m. Es wird tropisch. Hohe Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen um 30 Grad - endlich Wärme, aber Regen, viel Regen. Irgendwie haben wir das mit dem Timing nicht so richtig drauf. Hier im Amazonas ist es Regenzeit.

Nichtsdestotrotz, unser Ziel ist Manaus, die Hauptstadt des Amazonsgebietes. Es fehlen uns noch ca. 500km bis dahin. Wir fahren auf der berüchtigten BR319 und jeder warnt uns eindringlich hier weiterzufahren, die Strasse wird schmaler und schmaler und abenteuerlicher ... 

 

 

Fortsetzung folgt ...

Das Amazonasgebiet hat etwas aussergewöhnlich Faszinierendes. Um diese Faszination mit Euch zu teilen, haben wir eine einzigartige Motorradtour All Inclusive Tour in unser Programm mit aufgenommen.

Hier mehr Details zur Amazonastour durch den Regenwald und Schifffahrt auf dem Amazonas.

Hier geht´s zur duo93-MotoWorld

Liebe Grüße

Eure Renata & Dieter